Montag, 29. Dezember 2014

Schönheit.


 Welche Rolle hat Schönheit für uns Jugendliche eingenommen?
 Was ist schön?
 Wer ist schön?
 Bin ich schön?
Die Schönheit wird mit der Zeit der Pübertät immer wichtiger, besonders für uns Mädchen. Sie ist ein großer Druck, vielleicht sogar der Größte in der Zeit in der wir uns befinden. Wir wollen schön sein, wir wollen von anderen Menschen als schön erfunden werden und so stellt sich die Frage für uns was ist schön? Selbstverständlich schauen wir uns in unserem Umfeld um, bei unseren Freundinnen und Klassenkameradin, beim Shoppen und in der Disco, bei Facebook und Instagramm, in den Medien. Was wir sehen ist Konkurrenz, Mädchen und Frauen die schöner sind als wir (Doch heisst das, dass wir deswegen nicht schön sind?).
In den Straßen bemerken wir vorallem auch eine Art der Ähnlichkeit, letztes Jahr waren es die Air-max oder Air-force von Nike, kombiniert mit einer schwarzen Leggins, einem weißem Oberteil von Hollister oder Abercrombie and Fitch und dazu eine Lederjacke. Das zusammen kombiniert sieht ja auch wirklich nicht schlecht aus und es besteht der Wunsch sich anzupassen und mit dem Strom mit zu schwimmen. Was man allerdings dabei nicht vergessen darf zu sagen ist, dass es alles Markenklamotten sind, nicht gerade wenig kosten, und um Facebook mit einzubeziehen, die Mädchen, die viele Gefällt mir Angaben (Likes wie wir sagen haha), meisten sich auf ihren Profilbildern so zeigen. In vielen Fällen bedeutet Schönheit heutzutage Gleichheit.
Allerdings bedeutet Schönheit nicht immer Gleichheit, und sei es wiedersprüchlich, Schönheit bedeutet in vielen Fällen auch das Fremde,das Exotische und das Seltene. Während zum Beispiel in Deutschland eine Südländerin oder Latina als begehrt gilt bevorzugen viele (Natürlich nicht alle!) Lateinamerikaner oder Südländer eine Blondine, besonders in Lateinamerika gilt Blond als die höchste Stufe der Schönheit.
Wieso das so ist, lässt sich aber relativ leicht erklären, natürlich ist das, was selten ist begehrter eben weil es so selten ist. Die eigentliche Schönheit einer Person hat wenig Einfluss meiner Meinung nach, das ist mehr die jeweilige Vorstellung der Gesellschaft.
Schönheit ist unnatürlich. Woher kommt unsere Vorstellung von Schönheit? Ich denke eine große Rolle nehmen auf jeden Fall die Medien ein, neben Facebook auch das Fernsehen wo wunderschöne Menschen uns anlächeln, es scheint ob in ihrem Leben als perfekt ist- eine glückliche Familie, in einer glücklichen Beziehung, viele Freunde. Die Models sind überdurchschnittlich schön, hübsches symmethrisches Gesicht und eine nahezu perfekte Figur (dünn, lange Beine, Taille, Oberweite und Kurven an den richtigen Stellen) So scheint es normal ,dass wir Jugendlichen unter ständigem Einfluss der Medien, Schönheit automatisch mit Glück verbinden. Unter diesem Druck, dem unnatürlichen Schönheitsideal fangen Jugendliche an (z.B zwei gute Freundinnen von mir) ihr eigenes Aussehen (und die beiden Mädchen sind wirklich wirklich bildhübsch) davor verantwortlich zu machen zur Zeit nicht glücklich zu sein. So kommt das vorallem immer mehr Mädchen Essstörungen entwickeln, weil sie sich zu dick (oder auch zu dünn) finden, obwohl sie es nicht sind und so in einen Teufelskreis hereingeraten. Die Mehrheit der Mädchen sieht ihre eigene Schönheit einfach nicht mehr, und um ehrlich zu sein finde ich das wirklich traurig. Natürlich gibt es dann auch diese Mädchen, die diesem unnatürlichen Schönheitsideal entsprechen und die Mehrheit der Mädchen weiß das auch und benimmt sich dementsprechend.
Jetzt noch ein bisschen zu mir, ich bin nicht überdurchschnittlich schön aber ich bin auch wirklich nicht hässlich. Es gibt Tage da schaue ich in den Spiegel und denke mir, heute siehst du wirklich hübsch aus und andere Tage wo ich einfach nur denke, mein Gott, wieso hätte es mich nicht ein bisschen besser treffen können. Oft bekomme ich auch Komplimente für mein Aussehen, die Frage ist natürlich immer ob man diese glaubt oder ob man sich auf diesen Vergleich mit den anderen Mädchen einlässt, mit dem Ergebniss sich selbst sowieso immer weniger schön zu empfinden als die Anderen, und in diesem Punkt enscheiden wir auch ein wenig selbst mit ;)
Wichtigkeit der Schönheit in der Gesellschaft der Jugendlichen.
Um ganz ehrlich zu sein, ja Schönheit ist verdammt wichtig geworden und nimmt einen viel zu großen Stellenwert ein. Die Schönheit kann der Schlüssel (wirklich nur der Schlüssel;)) zu einem bestimmtem Freudeskreis, zu einem bestimmten Status, zu einem festen Freund, vielleicht später zur Arbeit sein. Letzte Woche hab ich mir in Youtube ein Video angeguckt, wo Männer anhand vom Aussehen der Frau ihre Intelligenz einschätzten sollten, krass oder? Jetzt ist unsere Gesellschaft schon dabei die Intelligenz anhand vom Aussehen zu beurteilen. Und genau da ist der Punkt wo wir nachdenken sollten, ob wir das wollen und verantworten können und ob wir vielleicht sogar an einer gewissen Stelle eingreifen könnten, damit genau so etwas nicht passiert und dem Thema der Schönheit damit ein wenig Druck und Importanz nehmen!

2 Kommentare:

  1. Hallo und willkommen in der verrückten Bloggerwelt.
    Schön dich zu lesen ;-)
    Wenn man etwas älter ist und in meinem Fall ist das dann schon ganz schön extrem viel älter, hihi, dann steht man über gewissen Dingen drüber und setzt auch andere Prioritäten.
    Zu dem "alle sind gleich" - aber einer macht es ja vor und ich gehörte oft zu denen die etwas anders waren und denen man es dann nachmachte (ein Grund mich wieder zu verändern)
    Irgendwann findet man seinen eigenen Stil und mir wäre Wurscht wenn jetzt orange Hip wäre, denn orange sieht einfach grauenhaft an mir aus, basta.
    Zusätzlich wie du schon sagst liegt Schönheit im Auge des Betrachters und geklonte Mädels finde ich einfach nur laaaangweilig.
    Jetzt noch ein ganz winziger Tipp als alte Bloggerin, die Schrift neben in gelb kann man nicht erkennen, jedenfalls ich mit meinen alten Augen sehr schlecht.
    Viel Spaß beim weiterbloggen.
    Martina

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  2. Ach, ja und deine Uhrzeit muss auch noch angepasst werden, hab ich gesehen, aber langsam eins nach dem anderen

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17, weiblich und ein ganz normaler Teenager dabei seinen Platz in unserer Gesellschaft zu finden.